Ausleitende Verfahren


(Schröpfen, Baundscheidtieren, Blutegeltherapie u. mehr)

Tatsächlich wird unsere Organismus mit etwa 60.000 körperfremden Stoffen konfrontiert.
Einen Bruchteil davon kann er jedoch nur aufspalten und ausscheiden.

Die Ausscheidungsorgane sind also überfordert. Der Körper sucht sich eine „Zwischendeponie“ und lagert diese Stoffe im Bindegewebe, im Fettgewebe, in Blutgefäßen, im Gehirn und in anderen Organen an.
So vergiftet und verschlackt der Zwischenzellraum des Organismus zusehends. Diese Ablagerungen wiederum hemmen die optimale Versorgung der Zellen und des Gewebes. Sauerstoff und andere lebenswichtige Nährstoffe können nicht mehr ungehindert zur Zelle transportiert und Abfallprodukte nicht mehr ungehindert abtransportiert werden.
Ein Teufelskreis entsteht.

Das Wohlbefinden wird zunehmend eingeschränkt, die Leistungsfähigkeit sinkt, Schmerzzustände und chronische Erkrankungen können die Folge sein.

Die alten Ärzte wie Hippokrates, Paracelsus u.v.a. linderten Beschwerden und heilten Krankheiten indem sie die körpereigenen Heilungskräfte ihrer Patienten weckten. Sie gingen davon aus, dass ein Mensch erkrankt wenn seine Körpersäfte fehlerhaft zusammengesetzt, vergiftet und verschlackt sind. Um diesen Zustand zu beheben gaben sie ihren Patienten nicht etwa „chemische Bomben“. Nein, sie leiteten die schädigenden Ablagerungen unter Berücksichtigung der Konstitution und des Temperaments des Patienten ganz individuell aus

Die Begriffe „Entgiftung“ und „Entschlackung“ beschreiben ein Grundprinzip der Erfahrungsheilkunde, nämlich die „Reinigung“ des Körpers von Stoffen, die zwar ausscheidungspflichtig sind, jedoch nicht ausreichend ausgeschieden werden können.

Mit den ausleitenden Verfahren kann man Gift- und Schlackstoffe ausleiten,
alte und chronische Prozesse lösen oder das Immunsystem und den Organismus anregen.

 

 

" Einen Kranken gesund machen, heißt alle Krankheitsstoffe in seinem Körper auflösen und ausleiten. Seine Natur von allen schädlichen und Verderben bringenden Stoffen zu befreien.   (Sebastian Kneipp) "